Crème Dessert

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This article was written on 13 Mrz 2010, and is filled under C´est la vie, Leben.

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L´acte écologique

(Leitungswasser trinken ist eine umweltbewusste Tat.)

Immer, wenn ich den Müll weg bringe, wie es grade gestern Abend der Fall, könnte ich mich wieder aufregen. Hier stehen an jeder Ecke 6 Müllcontainer. 1 fürs Altpapier, 1 für den grünen Punkt (Plastik & so weiter) und die restlichen 4 für den normalen Müll. Trotzdem finden sich, wenn man den Container für den normalen Hausmüll öffnet tausend Plastiksachen da drinne. Joghurtbecher, leere Aufstrichdosen & so weiter. Denkt nicht, dass ich im Müll wühle, aber es gibt Menschen, die scheinen nicht den Müll samt Mülltüte zu entsorgen, sondern einfach nur die Tüte zu entleeren. Was ich dann eher eklig als umweltfreundlich finde 😀

Deswegen, folgendes:

  1. Bitte: Müll trennen!
  • Pappe & Papier sammel ich in alten Papiertüten. Die gibt es ja in vielen Läden inzwischen als Alternative zu Plastiktüten.
  • Plastik & alles andere mit einem grünem Punkt drauf von dem restlichen Hausmüll trennen. Es gibt inzwischen viele Mülleimer mit 2 Fächern, wie hier.
  • Altglas, extra sammeln & in entsprechenden Containern entsorgen.
  • Pfandflaschen: nicht weg schmeißen, sondern sammeln & wieder abgeben :-)
  • Hier ist, finde ich, noch mal sehr gut aufgelistet, was, wohin gehört.
  1. Die Nummer mit dem Wasserkocher. Früher hab ich mir immer viel zu viel Wasser aufgekocht, inzwischen kippe ich,      wenn ich weiß, das ich eh nur eine Tasse trinke, auch nur eine Tasse Wasser rein, wie beim Kaffee. Wenn Doch was über bleibt…in einer Gießkanne sammeln & Pflanzen gießen.
  2. Ja, Fahrrad statt Auto fahren & das hilft ja nicht nur der Umwelt, sondern auch uns, wie hier schon erwähnt.
  3. Beim Einkauf auch auf das Verpackungsmaterial achten. Eine Creme muss nicht in einer Plastiktube UND dann noch in einem Karton verpackt sein.
  4. In vielen Lebensmittelgeschäften oder Drogeriemärkten kann man die Verpackung gleich vor Ort entsorgen. Bietet sich super an, alles richtig trennen & weniger nach Hause tragen :-)
  5. Beim duschen, während des Einseifens einfach mal das Wasser aus machen. Solange sollte man ja im Normalfall nicht brauchen. Aber Wasser sparen ist immer gut.
  6. Strom sparen: Dass heißt, abends muss nicht jedes Zimmer beleuchtet sein (eigentlich reicht Licht in dem Zimmer in dem man sich aufhält). Und wer ein paar Tage nicht zu Hause ist, bei dem bietet es sich an, bei Geräten wie dem Fernseher den Standby-Modus auszuschalten & beim Laptop den Stromstecker zu ziehen. Hier findet ihr eine unter anderem eine Liste, die aufführt, wieviel Geld man nebenbei auch noch spart.
  7. Zum Einkaufen einen Stoffbeutel, Rucksack oder Plastiktüte mitnehmen.
  8. Gegenstände weiter verwenden, meine Rougepinsel z.B. stehen in einem leeren Topf, in dem vorher meine Haarkur war. Die Tabs für die Spülmaschine sammeln wir in einem großen Nutella-Glas.
  9. Alte T-Shirts pimpen, anstatt sie weg zu werfen. Tolle Tipps findet ihr z.B. auf dem Blog von Dana.
  10. Im Supermarkt Bio-Lebensmittel aus der Umgebung kaufen. So könnt ihr sicher sein, dass eure Äpfel nicht erstmal um die halbe Welt gereist sind.
  11. Leitungswasser trinken, spart das Verpackungsmaterial.

Hierbei soll es sich nur um eine Liste mit Basic-Tipps handeln, die, wie ich finde, gut im Alltag um zu setzen sind & auch schon was aus machen. Und ich erweitere gerne mit Tipps von euch :-)

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4 Kommentare

  1. nala
    3. April 2010

    der ansatz in ehren, aber vertragen deine pflanzen wirklich abgekochtes wasser?

    • Lotte
      3. April 2010

      :-) Als ich das abgetippt habe, so schwarz auf weiß, habe ich mich das auch gefragt, aber sie leben alle & sind alle grün! Und die Regel ist das ja auch nicht, sondern der Ausnahmefall, wenn das Wasser überbleibt 😉
      Wobei ich grade das hier gefunden habe, manchen Pflanzen scheint es also sehr gut zu tun 😀
      Liebe Grüße

  2. s.
    5. April 2010

    du machst deinen wasserkocher nach dem kochen leer? hm…jetzt frag ich mich ob das alle machen ^^

    • Lotte
      5. April 2010

      Also, das ist so: Ich bin nicht die „jeden-Tag-Tee-trinkerin“, ab & zu trink ich aber gerne mal einen. Oder ich habe einfach absolut keinen Bock zu kochen & koch mir Wasser für ne Tütensuppe. Also kann es vorkommen, dass ich nach ein paar Tagen den Wasserkocher benutzen möchte & da noch Wasser drinne ist. Und das benutze ich dann tatsächlich nicht mehr. Meistens kippe ich übergebliebenes Wasser dann also direkt in die Gießkanne. War das nachvollziehbar? 😀

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