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This article was written on 10 Jan 2013, and is filled under Beauté.

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Ombré Hair – DIY

Verpackungsbox L'Oréal "Wild Ombré"

Endlich ist Zeit für den Ombré-Hair-Post! Einige von euch haben es ja schon bei Facebook oder Instagram mitbekommen: Eines Dezemberabends überkam mich das unbändige Verlangen etwas mit meinen Haaren anstellen zu müssen. Was genau es sein sollte, war auch relativ schnell klar: 2 -3 Tage zuvor habe ich abends den L’Oréal-Werbeclip zum neuen “Wild Ombrés”-Färbeset gesehen. Das ich mich so stark von Werbung beeinflussen lasse, spricht wohl für die Tatsache, dass ich zu Hause keinen Fernseher habe. Wer weiß wie ich mich sonst noch durch Werbung beeinflussen würde?! Urlaub buchen mit Frühbucher-Rabatt, Fernstudium oder zehn Packungen von den ganz gesunden Nimm-2-Bonbons kaufen …

Zurück zu den Haaren! Da mein Pony inzwischen ziemlich gut rausgewachsen ist und ich erstmal nicht vorhabe ihn nachschneiden zu lassen bin ich jetzt Mittelscheitel-Trägerinnen. Eine einfache Frisur, die nicht viel Pflege erfordert und immer klassisch ist. Auf die Dauer aber eben auch mal langweilig. Vom Haare färben im herkömmlichen Sinne halte ich nicht. Irgendwann in der zehnten Klasse habe ich zwar mal die Gelegenheit genutzt fernab vom trauten Heim zu sein und mir von einer Schulfreundin die Haare tönen lassen, aber bis auf einen weiteren Ausrutscher mit wasserstoffblonden Strähnchen war’s das dann auch. Ich habe meine Naturhaarfarbe lieben gelernt und bin froh meinen Terminkalender nicht noch regelmäßig mit Friseurterminen füllen zu müssen um mal wieder den Ansatz nachfärben zu müssen. Tatsächlich ist das auch der einzige Grund, weswegen es mir vor den ersten grauen Haaren graust!

Wie ihr seht erfülle ich also absolut alle Kriterien um als Laie durchzugehen was Haar-Experimente angeht. So mussten meine Freundinnen mir nicht nur bei der Farbauswahl, sondern auch beim färben seelisch beistehen. Smartphone und tolle Freundinnen sei Dank!

Für das Haare färben sollte man sich ein bisschen Zeit nehmen, auch wenn die Anwendung wirklich sehr, sehr einfach ist und die Strähnchen ( je nach Haarlänge ) erst ab Ohr- oder Kinnhöhe gesetzt werden. Mit einem altem Handtuch auf den Schultern gewappnet und einer griffbereit gelegten Haarklammer legte ich los. In der beiliegenden Anleitung ist detailliert beschrieben wie vorgegangen werden sollte, auch das nötige Zubehör ist vorhanden, inklusive der Handschuhe. Die Farbe muss eigenhändig gemischt werden und stinkt fürchterlich, aber bei Bleichmittel sollte man nicht’s anderes erwarten. Wer keinen Spiegel besitzt mit dem man auch den Hinterkopf gut im Blick hat, sollte sich vielleicht Verstärkung dazu holen. Ich habe mich von der rechten zur linken Seite durchgekämpft und dabei immer versucht eine regelmäßige Unregelmäßigkeit beim Ansetzen der Strähnen zu schaffen, was mit der speziellen Bürste gut klappt. Das Endergebnis soll schließlich ein weicher Übergang werden. Ist das erstmal geschafft, geht’s an’s Warten und Bibbern! Als Einwirkzeit sind 25 – 45 Minuten angegeben. Wie bereits erwähnt, ich bin ein Laie und hatte schon nach 15 Minuten Angst schneeweiße Haare zu haben, was an dem Bleichmittel liegt. Dank dem Zuspruch meiner erfahrenen Freundinnen habe ich ganze 35 Minuten durchgehalten, bis ich anfing meine Haare auszuwaschen. Und hier begann der eigentliche Kampf: Trotz der beiliegenden “Pflege-Spülung” waren meine Haare nicht mehr in den Griff zu bekommen! Ich hätte es vorher wissen können, Bleichmittel ist nichts für ohnehin schon trockene Haare. Noch nie stand ich so verzweifelt im Badezimmer und habe versucht die Knoten aus den Haaren zu bekommen. Falls ihr also auch mit dem Gedanken spielt mal den Ombré-Look auszuprobieren, denkt dran, was ihr euren Haaren damit antut!

Irgendwann waren also alle Knoten aus den Haaren gekämmt, die Haare trocken, das Spitzenfluid aufgetragen, um zu retten was noch zu retten ist und ich glücklich. Mir gefällt das Ergebnis sehr und die Tatsache, dass ich die Farbe ohne hässlichen Ansatz rauswachsen lassen kann umso mehr. Dass man diesem Look momentan häufiger auf der Straße begegnet stört mich weniger, mit den Undercuts war es letztes Jahr nicht anders und schließlich sollte jeder tun, was ihm gefällt, oder?

Mein Ergebnis gibt’s weiter unten zu sehen.

DSC_0117

Haare färben mit L'Oréal "WIld Ombré"

DSC_0119

Ergebnis DIY Ombré Hair, mit L'Oréal "Wild Ombré"

 

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13 Kommentare

  1. Sue
    10. Januar 2013

    Eins vorab: ich hab mich auch getraut und bin total zufrieden damit – Blogpost kommt!
    Ich hatte beim Färben übrigens genau die gleiche Angst, weil das Zeug schon nach 10 Minuten so hell wird, dass ich dachte, ich werde platinblond :)

    Meine Haare waren nach dem Färben auch so schlimm verknotet wie deine, und ich hab nur etwas über kinnlange Haare… Ich habe dann das Kämmen das erstmal aufgegeben und eine obszön große Menge einer Intensivkur ca. 2 Stunden einwirken lassen. Nach dem Auswaschen ging das Kämmen wieder ganz von selbst, die Haare brauchten nur eine große Portion Pflege..

    • anastasiacharlotte
      12. Januar 2013

      Ach, wie “beruhigend”, dass du das gleiche Problem hattest. Ich hab mich echt gefragt, wie ich das meinen Haaren antun konnte, obwohl ich das Ergebnis ja wirklich gerne mag.
      Bei meinen Haaren ist es tatsächlich auch so, dass sie ohne Pflege nicht mehr Richtig in den Griff zu bekommen sind.
      Ich bin gespannt auf dein Ergebnis :)

  2. Bella Snow
    11. Januar 2013

    Oh bei dir ist es wirklich schön gleichmäßig geworden! Sieht super aus!
    Ich habe es auch ausprobiert und ich sah nachher aus wie ein bunter Hund da ich vorher in meinen dunkelbraun/schwarz gefärbten Haaren rote Strähnen drin hatte. Ich hatte davor einfach meinen ganzen Kopf mit dunkelbrauner Farbe übertönt und dann das Wild Ombrés benutzt. Dementsprechend strähnig ist es bei mir geworden.
    Ich habs dann von meiner Frisörin kitten lassen ;)
    Hab den Artikel von mir mal direkt in die Linkbox gepackt.

    • anastasiacharlotte
      12. Januar 2013

      Hey Bella,

      danke für Deinen Kommentar! Ich hab mir Deinen Bericht dazu durchgelesen, danke für die Verlinkung.
      Die Ergebnisse bei uns könnten ja gar nicht verschiedener sein, aber wahrscheinlich war die Tatsache, dass du Deine Haare vorher noch frisch gefärbt hast, fatal. Ärgerlich, wenn so etwas total schief geht.
      Ich muss trotz schönem Ergebnis auch zum Friseur, meine Spitzen werden es mir danken ;)

  3. Mici
    11. Januar 2013

    Der Übergang sieht klasse aus! :D

    • anastasiacharlotte
      12. Januar 2013

      Danke! :)

  4. Vic
    12. Januar 2013

    Ich finde, es steht dir richtig gut :)
    Sag mal, weißt du wie lange das hält? Wächst das einfach raus?
    Ach, mir gefällt das echt gut und ich hätte es glaube ich auch gerne :D
    Liebe Grüße, Vic

    http://www.gluehwurmi.blogspot.com

  5. Yvi
    13. Januar 2013

    Das Ergebnis sieht toll aus! Ich bin beeindruckt, wie gut du den Übergang hinbekommen hast :-) Gerade das stelle ich mir schwierig vor.
    Hätte ich mir nicht vor einigen Jahren geschworen, keine Farbexperimente mehr zu machen, könnte ich dabei tatsächlich schwach werden ;-) Aber dafür habe ich einfach in meiner Teenagerzeit zu viel mit Farbe und allen möglichen Strähnen herumexperimentiert und hatte teilweise zu krasse Ergebnisse. Davon bin ich erstmal geheilt ;-) Aber an anderen gefällt es mir meistens gut, vorallem wenn man das dann auch noch selbst so toll hinbekommt :-)

    • anastasiacharlotte
      15. Januar 2013

      Danke! Ich hatte zwischenzeitlich echt Angst, dass es gewaltig schief gehen könnte. Ich hab mir schon vorgestellt, wie es wäre dann zum Friseur gehen zu müssen, der hätte sich bestimmt ins Fäustchen gelacht ;)

  6. Esra
    14. Januar 2013

    Ist doch gut geworden, weit entfernt von weiß :D
    Und vom Haarefärben kann ich echt ein laaaanges langes Lied singen mittlerweile. Schön, dass du mit deiner Naturhaarfarbe zufrieden bist, ich hingegen bin einfach der Meinung, dass mir meine Naturfarbe nicht steht. Hm.

    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/

    • anastasiacharlotte
      15. Januar 2013

      Ja, ich weiß, seit ich dich “kenne” hast Du echt einige Male die Farbe gewechselt! Aber dir stehen auch erstaunlich viele Farben :)

  7. Ria
    16. Januar 2013

    ohoh! ich bin davon jetzt ziemlich angetan!
    ich finde so dezentes ombre hair total schön, hier sind man das irgendwie gar nicht auf der straße! hab nur angst dass der trend vorbei ist sobald ich mich mal ranwage, haha^^
    aber zu deinem ergebnis, das sieht wirklich super schön aus. du hast sowieso total beneidenswerte haare und jetzt haben sie noch das gewisse etwas :)

  8. lea
    20. Januar 2013

    Für mich leider nix, da ich schon sehr, sehr blong bin … aber ich finde das hat was…;-)

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