Crème Dessert

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This article was written on 03 Jan 2014, and is filled under C´est la vie, Leben.

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Hallo, 2014.

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2013 ist Geschichte. 365 Tage haben wir gelebt, erlebt, geliebt und gelitten. Freudige und traurige Momente erlebt, sind hingefallen und immer wieder einmal mehr aufgestanden. Weil das Leben nun mal so ist. Es gibt Dinge, die liegen nicht in unserer Hand – wenn die Freundin uns den Rücken kehrt, das Schicksal es nicht gut mit uns meint, irgendwie alles einfach doof ist. Am Ende bleibt eine Frage, nicht etwa: „War das Jahr gut zu mir?“ – nein, viel wichtiger: „War ich gut zu diesem letzten Jahr? Habe ich es zu meinem Jahr gemacht? Die tollen Momente genossen und neue Erinnerungen geschaffen?“

Wie zufrieden kann man mit einem Jahr eigentlich sein? Darf ich sagen, dass es ein gutes Jahr war, auch wenn der Verlust eines vertrauten Menschen den Sommer überschattet hat? Was macht ein gutes, was ein schlechtes Jahr aus? Rückblickend ist das meist schwer zu sagen. Denn wer sagt, dass sich nur durch eine neue Jahreszahl alles ändern wird? Und so hoffe ich nicht einfach nur darauf, dass 2014 gut zu mir sein wird, sondern mache es ganz bewusst zu meinem Jahr. Mit Vorsätzen, Ideen und Wünschen. Auch wenn ich von Ersterem nicht besonders viel halte. Aber was einmal ausgesprochen und aufgeschrieben ist, lässt sich nicht so einfach revidieren.

Nr. 1 – Byebye Kaufrausch, hallo Konsumbewusstsein

Wer meinen Kleiderschrank einmal von innen gesehen hat, der weiß: Ich habe vermutlich mehr Kleidungsstücke, als das Jahr Tage hat. Viel zu viele. Klar, das ein oder andere Schmuckstück lässt sich eben nur zu besonderen Gelegenheiten ausführen. Die Wahrheit ist aber, ca. 50% meiner Klamotten hängen die meiste Zeit des Jahres ungenutzt im Schrank. Dass ich damit nicht die Einzige bin, macht es nicht besser. Dieses Jahr wird also nicht nur ausgemistet, auch das Impuls-Shopping soll ein Ende haben. Ein Ziel was ich mir schon im letzten Jahr gesetzt habe und inzwischen immer besser umsetze. Ab und zu ist es trotzdem das unbändige „Haben-wollen-Gefühl“, dass dem rationalem Gedanken einen Strich durch die Rechnung macht. Ihr kennt das, oder?

Flohmarkt

Nr. 2 – Nachhaltigkeit

Mode und Nachhaltigkeit? Zwei Themen, die nicht unbedingt Hand in Hand miteinander gehen. Grade High-Street-Läden wie H&M und Zara stehen vermehrt wegen ihrer Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Kritik. Menschen werden ausgebeutet, arbeiten mit lebensgefährlichen Chemikalien um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und uns die nächste 10€-Jeans vom Schweden zu ermöglichen. Eine Tatsache vor der sich nur noch schwer die Augen verschließen lässt. Ich will das nicht. Und viel wichtiger: Ich muss das nicht. Einhergehend mit den vielen Negativ-Berichten über die eingängigen Modehäuser, rücken immer mehr auch alternative Möglichkeiten für einen bewussten und nachhaltigen Konsum in der Modewelt in den Mittelpunkt. Für 2014 habe ich mir deswegen vorgenommen mal über den Tellerrand zu schauen, Alternativen zu suchen, zu testen und euch davon zu berichten. Aber vor allem: Meine Einkäufe bei H&M und Konsorten auf ein Minimum zu reduzieren.

Nr. 3 – Vegan & gesund

Letztes Jahr habe ich die 30-Tage-Challenge zu dem „Vegan for Fit“-Kochbuch von Atilla Hildmann nahezu problemlos gemeistert, verzichtete auf tierische Produkte, Zucker, Weißmehl, Koffein, Fertigprodukte und vieles mehr. Dass ich mir gegen die Regeln der Challenge ab und zu auch mal einen Kaffee ( natürlich mit Sojamilch) gegönnt habe, hat dem Erfolg der Challenge keinen Abbruch getan. Meinen Erfahrungsbericht und die Resultate des dreißigtägigen Verzichts habe ich hier für euch zusammengefasst. Inzwischen esse ich zu Hause nur noch vegan, unterwegs vegetarisch. Eigentlich. Denn dank der Adventszeit, vielen Weihnachtsmärkten und leckerer Weihnachtspost in Keksform sind die guten Vorsätze ein bisschen in Vergessenheit geraten. 2014 geht’s also weiter mit der veganen Ernährung, die keineswegs eine Einschränkung bedeutet, nur ein bisschen bessere Vorbereitung und meinem Körper so gut tut. Ungesundes Zeug wird der Haut und den Kopfschmerzen zuliebe erstmal vom Speiseplan verschwinden. Was nicht bedeutet, dass ich Süßigkeiten, Naschkram und leckeren Desserts ganz abschwöre. Dafür wissen wir alle viel zu gut, was richtiges Soul Food zur richtigen Zeit bewirken kann. Grau ist eben schöner als schwarz-weiß.

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Nr. 4 – Sporty Lifestyle

Ein Leben ohne Bewegung, für mich nicht vorstellbar. Seit ich denken kann habe ich immer eine Sportart ausgeübt, egal ob Ballett, Hockey oder Tennis – ohne geht es nicht. Leider lassen sich Uni-Vorlesungspläne und Trainingszeiten nicht gut vereinen und so ist schon seit einigen Jahren das Fitnessstudio mein sportlicher Mittelpunkt geworden. Ich liebe es mich auszupowern, an meine Grenze zu gehen, Muskeln zu spüren von denen ich nie etwas wusste und das Gedankenkarussell in meinem Kopf einfach mal abzuschalten. Ich gehe nicht zum Sport, weil ich denke, dass ich das nötig habe. Ich tue es schlicht und ergreifend, weil es mir gut tut. Was fehlt ist die Konstanz. Mal ist es der Job, mal die Uni und mal eine Erkältung, die mir einen Strich durch die Rechnung machen. Und ab und an ist der Ruf des Sofas auch einfach verlockender. Seitdem zwischen meinem Sofa und dem Fitnessstudio meines Vertrauens nicht mehr als 1 Kilometer liegt, ist die einzige Challenge der eigene Schweinehund. Und dem sage ich hiermit offiziell den Kampf an!

In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr euch! Welche Ziele habt ihr euch gesetzt? Welchen Wunsch wollt ihr dieses Jahr unbedingt in die Tat umsetzen?

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