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This article was written on 10 Apr 2014, and is filled under Ernährung.

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Clean eating – wieso eigentlich?

#cleaneating

Ihr wolltet mehr rund um’s Thema Essen, also kriegt ihr auch mehr zum Thema Essen. Beginnen wir mit einer kleinen Einführung, zum Thema: Was hat es mit diesem ‚Clean Eating‘ eigentlich auf sich?

Clean Eating zusammengefasst

Hinter ‚Clean Eating‘ verbirgt sich ein Ernährungskonzept, das besonders durch die Autorin Tosca Reno bekannt geworden ist. Die Amerikanerin hat es mit dieser „Diät“, die viel mehr eine langfristige Ernährungsumstellung ist, vom Übergewicht zum Fitnessmodel geschafft. Das Konzept ist relativ simpel: Über den Tag werden 3 – 5 Mahlzeiten eingenommen, die möglichst immer komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß kombinieren.

Was Clean Eating für mich bedeutet

Wer meinem Instagram-Account folgt, der weiß: Ich esse viel und gerne und vor allem – gerne gesund. Morgens gibt es ein Obst-Müsli, mittags einen riesigen Teller Salat und abends wird dann am heimischen Herd noch mal der Kochlöffel geschwungen. Eine Zutat, die nie fehlen darf: Frisches Gemüse.

Den Sprung zur konsequent gesunden Ernährung habe ich vor allem durch meine „Vegan For Fit“-Challenge (hier geht’s zum Erfahrungsbericht) geschafft. 30 Tage lang aß ich ausschließlich vegan und nur frisch zubereitetes Essen. Auch wenn es hart war, auf mein morgendliches Nutella-Brot und den obligatorischen Kakao dazu zu verzichten: So habe ich meine Liebe zum Kochen entdeckt und vor allem gemerkt, wie Ernährung sich auf unseren Körper auswirkt. Vorher war mir das nicht immer so bewusst, aber ohne Milch, Eier, Fleisch, Zucker, Koffein, Alkohol, Weißmehl- und Fertigprodukte ging es mir von Tag zu Tag besser. Ich fühlte mich fitter, meine Haut wurde viel besser und meine Kopfschmerzen sind immer weniger geworden. Gründe für eine bewusst gesunde Ernährung gibt es also genug.

Im Alltag bedeutet ‚Clean Eating‘ für mich eine klare Idee von dem zu haben, was ich essen möchte und was nicht. Dies setze ich zu 90% um, denn auch mich machen manche ungesunde Leckereien ab und zu richtig glücklich. Einem vorgeschriebenem Ernährungskonzept folge ich inzwischen nicht mehr, aber ich bin mir sicher, dass das erwähnte Clean-Eating-Konzept von Tosca Reno grade für Einsteiger ein super Leitfaden ist. Vor allem weil er zeigt, wer abnehmen will, muss nicht hungern!

Und was bedeutet das nun?

Konkret bedeutet Clean Eating den Verzicht auf …

  • Fertig-Produkte. Tiefkühl-Lasagne, Fertig-Saucen, Koch-Tütchen von Knorr, ihr wisst schon, all die Sachen zu denen man im Supermarkt immer gerne greift, weil das Essen so schön schnell geht. Zur Abschreckung reicht eigentlich schon ein Blick auf die Inhaltsliste, Zusatzstoffe deren Name man nicht einmal aussprechen kann, können getrost im Supermarkt bleiben.
  • Zucker. Der liebe Zucker sorgt für Heißhunger-Attacken, unreine Haut, lästige Kilos und bei mir persönlich ist er offenbar auch ein Auslöser für Kopfschmerzen. Ich hätte es ja selbst nie gedacht, aber Kaffee (mit Milch) schmeckt auch ohne Zucker – alles eine Frage der Gewohnheit.
  • Fast Food. Schwupps, da sind wir schon wieder bei den Fertig-Produkten. Fast-Food trieft meist vor Fett, enthält weder gute Nährstoffe noch komplexe Kohlenhydrate und sorgt wenn auch nur kurzzeitig für ein richtiges Sättigungsgefühl. Aus was für Fleisch sich Burger-Fleisch zusammen setzt ist auch eher fragwürdig.
  • Alkohol. Der fiese Kater am Morgen danach sagt eigentlich schon genug über die Wirkung von Alkohol auf unseren Körper aus.
  • Einfache Kohlenhydrate. Pasta, Reis, Kartoffeln & co. Wovon wir meist denken es gehöre zu den unersetzlichen Bestandteilen einer richtigen Mahlzeit, lässt sich schnell durch viel vollwertigere Kohlenhydrate, die langfristig satt machen, ersetzen. Habt ihr zum Beispiel schon mal Quinoa oder Bulgur probiert?

Stattdessen stehen auf dem Speiseplan:

  • Täglich frisches Obst und Gemüse 
  • Ausreichend Flüssigkeit, am besten 2 – 3 Liter Wasser und/oder Tee am Tag 
  • Vollwertige Kohlenhydrate

Eines sollte man sich dabei immer vor Augen halten: Eine Ernährungsumsstellung ist ein stetiger Prozess, der sich nicht von heute auf morgen umsetzen lässt. Anfangen könntet ihr zum Beispiel mit einem guten Frühstück, das auf jeden Fall die bessere Alternative zum Marmeladenbrötchen ist: Das Rezept zu meinem „Healthy Breakfast Porridge“ gibt’s hier. Weitere, ‚cleane‘ Rezepte folgen demnächst.

Tipp: Wenn ihr euch noch mehr in das Thema Clean Eating einlesen wollt, empfehle ich euch den Blog von Kristin „Eat Train Love“, die ihre Ernährung dank der Bücher von Tosca Reno langfristig umstellen konnte und ihre persönliche Erfahrung mit euch teilt.

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6 Kommentare

  1. Nicole
    10. April 2014

    Ach, wie treffend! Schön geschrieben Liebes! Fühl dich gedrückt von einem Clean Eating Neuling 😀

  2. Moppis Blog - Aus Freude.
    12. April 2014

    Hey, wie cool, dann ernähre ich mich ja unbewusst nach dem Clean Eating Konzept. Nur meine geliebten Burger müssen ab & zu sein. 😉 Milch trinke ich aber täglich, die halte ich weiterhin für sehr gesund. Ich sage immer, alles in Maßen, dann ist es gut.

    Viele Grüße,
    Moppi

    • Charlotte
      14. April 2014

      Liebe Moppi,
      darüber, ob Milch wirklich gesund ist, lässt sich auf jeden Fall streiten! Aber im Endeffekt entscheidet das natürlich jeder für sich selbst und hier steht ja das „Clean Eating“-Kozept im Vordergrund und nicht das Vegan sein.
      Deine Schwäche für Burger teile ich übrigens, ab und zu muss das einfach! :)

      Liebe Grüße :)

  3. michelle
    1. August 2014

    ich dachte kartoffeln wären gesund .?und wie sieht es mit vollkornnudel, naturreis und süßkartoffel aus .?

    • Charlotte
      11. November 2014

      Hey Michelle,

      du hast Recht, Kartoffeln sind gesund und auch Vollkornnudeln sind eine gute Alternative zu den herkömmlichen Weißmehlprodukten. Sie sind vollwertiger und machen daher länger satt. Naturreis kann man zum Beispiel gut durch Bulgur oder Quinoa ersetzen. Süßkartoffeln sind im Allgemeinen eine tolle Sache, weil sie voll von Antioxidantien und wichtigen Vitaminen sind (mehr dazu hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/suesskartoffel.html).

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